Weekendquote | Cognitieve dissonantie
“Ein Übermaß an Problemen bei gleichzeitig fehlenden Lösungsmöglichkeiten führt zu dem, was die Psychologie kognitive Dissonanz nennt. Sie kann nur reduziert werden, wenn man statt der Probleme die Einstellung zu ihnen bearbeitet. Also: Die Regierung hat die Finanzkrise ja wohl im Griff, für die Energieprobleme wird es schon Lösungen geben, das mit dem Klima kann ja so schlimm nicht kommen. Oder nach Groucho Marx: Was kümmert mich die Nachwelt, hat die Nachwelt sich je um mich gekümmert?”
Aldus Harald Welzer, onderzoekshoogleraar in de sociale psychologie, over ons huidige houding ten opzichte van alle crises die gaande zijn. Net doen alsof het niet zo is en zeggen dat alles onder controle is. Leuk voer voor sommige reaguurders, hoewel het natuurlijk niet uitmaakt.
Volgens dhr Welzer erkennen we een grote historische omslag pas als het al in het verleden ligt. Zitten we er middenin, is het business as usual.
“Deutet das Fehlen jeder Expertise womöglich an, dass wir uns bereits an einem systemischen “tipping point” befinden, von dem ab Entwicklungen nicht mehr korrigierbar sind? Der letzte liegt nicht einmal zwei Jahrzehnte zurück: der von niemandem vorhergesagte Zusammenbruch einer kompletten politischen Hemisphäre mit seinen tiefgreifenden Folgen für die Staatenfiguration. Damals schien der Siegeszug des Westens endgültig besiegelt, wurde voreilig das Ende der Geschichte verkündet, aber inzwischen sieht es danach aus, dass Historiker in 50 Jahren den Beginn des Untergangs der Demokratien auf 1989 datieren und die weltweite Finanzkrise nur 19 Jahre später als die nächste Stufe auf dem lange zuvor schon eingeläuteten Abstieg deuten könnten.”


Deleted scenes uit Monty Python’s Life of Brian: Sheep